
Die kälteren Monate stehen vor der Tür. Das bedeutet: Pullover an, viel Zeit in den eigenen vier Wänden und die Heizung eine Stufe höher. Während wir im Sommer am liebsten den ganzen Tag draußen sind, ziehen wir, sobald der Herbstwind aufzieht, massenhaft nach drinnen. Untersuchungen zeigen, dass wir in Deutschland, den Niederlanden und Belgien während der Heizperiode bis zu 85 % bis 90 % unserer Zeit drinnen verbringen.
Die unsichtbare Verschmutzung in einem geschlossenen Haus
Sobald die Außentemperatur sinkt, schließen wir instinktiv Fenster und Türen fest, um die kostbare Wärme drinnen zu halten. Die direkte Folge davon ist, dass die Luft im Haus stagniert. Ohne dass wir es merken, baut sich im Haus ein Cocktail aus Feuchtigkeit, Feinstaub, Kochgerüchen, Hautschuppen und CO2 auf.
Gesundheitsbehörden betonen seit Jahren, dass die Raumluftqualität oft schlechter ist als die Luft draußen. Das liegt daran, dass wir unsere Häuser immer besser isolieren. Zum Glück hast du bereits in eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung (KWL) investiert: die perfekte Waffe gegen dieses Problem. Damit dieses System jedoch weiterhin einwandfrei funktioniert, während wir massenhaft nach drinnen ziehen, ist etwas Aufmerksamkeit erforderlich.
Optimaler Wirkungsgrad deiner KWL-Anlage ohne hohe Heizkosten
Viele Menschen greifen im Herbst automatisch zur altbewährten Methode: ab und zu ein Fenster weit öffnen. Das ist pure Verschwendung von Wärme, sorgt für kalte Zugluft und schlägt sich negativ auf die Heizkosten nieder.
Genau hier beweist deine KWL-Anlage ihren wahren Wert. Ein gut funktionierendes KWL-System führt die verbrauchte Raumluft kontinuierlich ab und bläst frische Außenluft hinein, wobei bis zu 90 % der Wärme aus der Abluft zurückgewonnen wird. So genießt du kontinuierlich frische Luft, ohne dass deine Stromrechnung durch die Decke geht.
So hältst du die Luftqualität in dieser Heizperiode mit deiner Anlage auf einem Top-Niveau
Möchtest du in den kommenden Monaten ein gesundes Raumklima sicherstellen, während du die Wände deines Wohnzimmers wieder öfter siehst? Gehe einfach diese praktischen Schritte durch:
- Stelle deine KWL auf die richtige Stufe: Passe die Lüftungsstufe der jeweiligen Situation an. Kochst du gerade oder nimmst du eine Dusche? Schalte das System dann vorübergehend eine Stufe höher. Lass es den Rest des Tages auf Normalstufe laufen; ein vollständiges Ausschalten ist niemals eine gute Idee.
- Starte mit sauberen Filtern in die Heizperiode: Deine KWL-Anlage kann ihre Arbeit nur dann optimal verrichten, wenn die Filter sauber sind. Verschlmutzte Filter blockieren den Luftstrom, wodurch das System härter arbeiten muss, weniger Frischluft durchlässt und der Wirkungsgrad sinkt.
- Kombiniere mit der richtigen Filterklasse: Hast du durch den vielen Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit empfindlichen Atemwege oder Allergien zu kämpfen? Erwäge dann, anstelle eines Standard-G4-Filters einen F7-Feinstaubfilter zu wählen. Dieser filtert selbst kleinste Partikel aus der Außenluft heraus.